Wichtige Essenspausen

Zu einer guten und gesunden Ernährung gehören auch regelmäßige, längere ESSENSPAUSEN - Zeiten, in denen die Verdauungsorgane sich reinigen, die Hormone sich regulieren und Zellreparaturen stattfinden können.
 
Warum?
 
Bei jeder Nahrungsaufnahme (auch Getränke und Snacks gehören dazu!) schüttet zum Beispiel die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, welches dann recht lange im Körper zirkuliert und Reparatur- und Reinigungsarbeiten regelrecht behindert.
 
Regemäßiger Nahrungsverzicht über längere Zeiträume wirkt wie eine Verjüngungskur, selbst, wenn wir nicht "klassisch" fasten, sondern beispielsweise "Teilzeitfasten" - das so genannte intermittierende Fasten - praktizieren. Das ist recht leicht in den Alltag einzubauen.
Was ist intermittierendes Fasten?
Es bedeutet, für mindestens 14, am besten für 16 bis 18 Stunden keine Nahrung - ausgenommen stilles Wasser - zu sich zu nehmen. Das gelingt zum Beispiel leicht, wenn wir am Abend die letzte Mahlzeit spätestens um 20 Uhr genießen und am nächsten Tag erst wieder mittags essen.Oder man lässt das Abendessen ausfallen, isst ab 17 Uhr nichts mehr und frühstückt zwischen 9 und 11 Uhr - je nach eigenem Rhythmus und an die aktuelle Lebenssituation angepasst.
Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich langsam an diese Zeitspannen heranzutasten, wenn es schwerfällt, so lange Pausen einzuhalten. 12 Stunden sind in der Regel leicht zu schaffen, wenn die Nachtruhe mit eingebaut wird in die Fastenperiode. Von da kann man sich dann weiter vortasten.
Neben den oben bereits erwähnten Vorteilen wird während langer Essenspausen auch ganz nebenbei das Gewebe entwässert und es kommt zu vermehrter Urinausscheidung. Das könnte interessant sein für Frauen, die innerhalb ihres Zyklus' Wasser einlagern; bei Nahrungsverzicht reguliert sich auch hier der Körper selbst.
Insgesamt lässt sich sagen, dass regelmäßiges intermittierendes Fasten zu den besten gesundheitsfördernden Maßnahmen gehört, die es gibt, denn wir geben dem Körper ausreichend Gelegenheit, sich selbst zu regulieren.
Mittelfristig ist es erstrebenswert, mindestens ein- bis zweimal pro Woche solch lange Pausen einzuhalten, langfristig wäre die tägliche Beschränkung auf einen Zeitraum von höchstens acht Stunden, in denen Nahrung zugeführt wird, optimal.