Auf's Korn genommen: Die 10 Regeln der DGE

Stand 2017

DGE-Regel Nummer 1

Lebensmittelvielfalt genießen

 

Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich.

Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel.

Kein Lebensmittel allein enthält alle Nährstoffe. Je abwechslungsreicher Sie essen, desto geringer ist das Risiko einer einseitigen Ernährung.

 

Anmerkung:

Pflanzliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel bilden die Basis einer wohltuenden Ernährung.

Bei aller Vielfalt ist es allerdings ratsam, sich bei den einzelnen Mahlzeiten auf nur wenige Zutaten zu beschränken, da dies den Verwertungsvorgang erleichtert und so für mehr Wohlbefinden sorgt.

 


DGE-Regel Nummer 2

Gemüse und Obst -

nimm "5 am Tag"

 

Genießen Sie mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag. Zur bunten Auswahl gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen sowie (ungesalzene) Nüsse.

Gemüse und Obst versorgen Sie reichlich mit Nährstoffen, Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen und tragen zur Sättigung bei. Gemüse und Obst zu essen, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen.

 

Anmerkung/Kritik:

Ein dauerhaft hoher Insulinspiegel im Blut hat vielfältige problematische Auswirkungen auf die Gesundheit, und jede noch so kleine Mahlzeit führt zur Insulinausschüttung.

 

Essenspausen sind essentiell

(=> Artikel).

Bei abwechslungsreicher, ausgewogener Ernährung inklusive längerer Essenspausen wird der Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt. In den Pausen finden wichtige Reparatur- und Recycling-Arbeiten auf Zellebene statt.

 


DGE-Regel Nummer 3

Vollkorn wählen

 

Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante die beste Wahl für Ihre Gesundheit.
Lebensmittel aus Vollkorn sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe als Weißmehlprodukte. Ballaststoffe aus Vollkorn senken das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Anmerkung/Kritik:

Getreideprodukte sind aus mehreren Gründen problematisch für unseren Körper:

Besonders Vollkornprdukte enthalten beispielsweise viele so genannte "Antinährstoffe", die toxisch wirken und bei reichhaltigem Verzehr in der Lage sind, den Darm und andere Organe nachhaltig zu schädigen. Sie stehen außerdem im Verdacht, Autoimmunreaktionen zu fördern. Andere Stoffe wie Glutenin oder Gliadin werden unter anderem für chronisch entzündliche Prozesse und - dadurch - inzwischen sogar für Hirnschädigungen verantwortlich gemacht.

Was sehr häufig übersehen wird: Die im Korn enthaltenen guten Fette werden beim Backvorgang "ranzig" und damit ebenso schädlich für unseren Körper.

 

FAZIT:

Das Getreide an sich hat tolle Inhaltsstoffe, die heutige Verarbeitung macht es allerdings zu einem äußerst problematischen Nahrungsmittel. Durch Fermentation und niedrige Backtemperaturen zum Beispiel würde die Bekömmlichkeit stark erhöht. Wie bei allen Stoffen gilt jedoch: Die Dosis mach das Gift!

Ballast- und Mineralstoffe sind in der Regel aus verschiedenen Gemüsesorten um ein Viefaches besser verwertbar.

 


DGE-Regel Nummer 4

Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen

 

Essen Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse täglich. Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Wenn Sie Fleisch essen, dann nicht mehr als 300 bis 600 g pro Woche.
Milch und Milchprodukte liefern gut verfügbares Protein, Vitamin B2 und Calcium. Seefisch versorgt Sie mit Jod und fetter Fisch mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Fleisch enthält gut verfügbares Eisen sowie Selen und Zink. Fleisch und insbesondere Wurst enthalten aber auch ungünstige Inhaltsstoffe.

 

Anmerkung/Kritik:

Lebensmittel tierischer Herkunft...


Fortsetzung folgt...


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