SONNENLICHT für den Stoffwechsel

Pro Sekunde finden in jeder Körperzelle bis zu 100.000 biochemische Reaktionen statt. Bei durchschnittlich 100 Billionen Zellen eines menschlichen Körpers sind das etwa 10.000.000.000.000.000.000 Stoffwechselreaktionen pro Sekunde, und diese sind abhängig vom Licht! 

 

Einen Großteil des Sonnen- bzw. Tageslichts nehmen wir über die Augen auf. Diese Lichtimpulse - vor allem die UV-Frequenzen - setzen im Gehirn die Ausschüttung von Botenstoffen in Gang, die wiederum Stoffwechselprozesse im ganzen Körper "anschieben".

 

Zudem wird das für den Stoffwechsel so wichtige Vitamin D unter UV-Strahlung in der Haut gebildet. Es ist unter anderem an der Produktion von Hunderten von Proteinen und Enzymen beteiligt, ohne die im Körper nichts funktionieren würde!

 

Künstlicher Beleuchtung in geschlossenen Räumen fehlen die UV-Frequenzen, also läuft der Stoffwechsel bei fehlendem Tageslicht von vornherein schon auf Sparflamme und die Vitamin D-Bildung kann nicht stattfinden. Gerade in der dunklen Jahreszeit kann dies unter anderem zu depressiven Verstimmungen führen.

 

Was können Sie tun?

  • Genießen Sie täglich so viel Tageslicht wie möglich! UV-Strahlung dringt zwar durch die Wolken, Glas ist jedoch meist UV-geschützt (auch Brillenglas). CAVE: Bitte nicht direkt in die Sonne schauen.
  • Stellen Sie Ihre Ernährung auf weitestgehend frische Kost um und erhöhen Sie den Anteil chlorophyllhaltiger (grüner) Lebensmittel
  • Und die Luxusversion: Verlegen Sie Ihren Sonnenurlaub in die dunklen Monate, um ganzkörperlich Sonne zu tanken.

 

Anmerkung: Auch der regelmäßige Verzehr glutenhaltiger Nahrungsmittel (zum Beispiel alle Weizenprodukte wie Brot, Brötchen, Gebäck, Kuchen, Pizza, Pasta) fördert depressive Verstimmungen. Ausführliche Informationen dazu liefert Dr. Pearlmutter in seinem Buch "Dumm wie Brot".