Rohkost

Naturbelassene, rohköstiliche Lebens-mittel enthalten die meisten Vitalstoffe, die sich in einer für uns gut verwertbaren Form und Zusammensetzung darin finden.

 

Eine reine Rohkosternährung scheint jedoch - in unseren Breitengraden - nicht ohne Einschränkung empfehlenswert zu sein.

 

Der Grund, weshalb viele Menschen Rohkost nicht besonders gut vertragen, liegt darin, dass der Verdauungsapparat - insbesondere der Darm - aufgrund von reichlich denaturierter Nahrung im täglichen Speiseplan seine Funktion nicht mehr optimal erfüllen kann. Hinzu kommt, dass der gleichzeitige Verzehr von Getreide- oder Milchprodukten sowie zuckerhaltiger Nahrungsmittel im Verdauungsprozess sehr häufig zu Problemen führt.

 

Es lohnt sich in jedem Fall, den Rohkostanteil in der Ernährung und damit die Vitalstoff-zufuhr zu erhöhen, am besten gelingt dies meiner Erfahrung nach allerdings bei einer rein pflanzlichen Ernährung ohne Getreideprodukte.

 

Eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit ist beispielsweise das Basenfasten, es entlastet und entgiftet den gesamten Verdauungsapparat und bietet eine hervorragende Grundlage für eine gut verträgliche Rohkostzufuhr. Beim Basenfasten essen Sie ausschließlich basenbildende Lebensmittel in beliebiger Menge, wobei ich jedoch generell Essenspausen von jeweils circa vier Stunden empfehle.

 

Anmerkung:
Auch wenn ich ein großer Fan der Rohkost bin, zeigt mir die Erfahrung, dass eine dauerhafte 100 %ige Rohkosternährung - zumindest in unserem Klimabereich - häufig zu Störungen im Energiegleichgewicht führt. Ich selbst mache ein- bis zweimal im Jahr Rohkostwochen (sozusagen als Entschlackungskur) und bevorzuge ansonsten eine vegetarisch/vegane, glutenfreie Ernährung mit hohem Rohkostanteil.   

 

Weshalb ich insbesondere den Frauen eine Ernährung empfehle, welche die Mitte stärkt - und dazu gehören auch gekochte Speisen - lesen Sie hier.