Wie Salate gelingen

Tipps & Tricks

 

Vorweg: Ich bin eine echte Salat-Liebhaberin und bereite mir nun schon seit vielen Jahren fast täglich frische Salate - meistens als Hauptspeise - zu.

 

Gern möchte ich hier meine Erfahrung teilen und habe einmal die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte aufgelistet, die einen Salat zu einem freudigen Geschmackserlebnis werden lassen. Oft höre ich nämlich, Salate seien langweilig und würden nicht wirklich sättigen - und es ist auch meine Erfahrung, dass dies in den meisten Fällen zutrifft, wenn man "draußen" Salate isst. Wer allerdings Lust verspürt, selbst aktiv zu werden und ein wenig zu experimentieren, für den könnten die folgenden Tipps hilfreich sein:

 

1. Wenig verschiedene Zutaten wählen

 

Unsere Geschmacksnerven mögen es sehr, wenn Kompositionen harmonisch sind - keine Frage. Die Goumet-Küche macht es uns oft vor: Sie verwendet wenige Zutaten in exzellenter Komposition, denn je mehr verschiedene Zutaten zusammenkommen, desto schwieriger wird es auch, ein harmonisches Geschmackserlebnis zu kreieren. Ich verwende in meinen Salaten stets viel Blattgrün, meist nur ein bis zwei Sorten (zum Beispiel viel grünen Salat mit ein wenig sehr fein geschnittenem Chicoree) und in der Regel noch drei bis vier weitere Zutaten plus Dressing.

 

2. Alle Geschmacksrichtungen vereinen

 

Aus der 5-Elemente-Küche habe ich gelernt, dass eine Speise, in welcher die fünf Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf und bitter kombiniert werden, am optimalsten ist. Meine Erfahrung zeigt, es lohnt sich wirklich, damit zu experimentieren. Ich führe hier mal eine kleine Auswahl an möglichen Zutaten als Beispiele an:

 

Süß - Apfel, Birne, Dattel, Feige, Weintraube, Honig oder ein anderes Süßungsmittel

Salzig - Salz, Tamari, Miso, Stangensellerie

Sauer - Zitronensaft, Essig, sauer Eingelegtes, Sauerampfer, Grapefruit

Scharf - Pfeffer, Cayennepfeffer, Chili, Zwiebel, Knoblauch, Radieschen, Rettich, Senf(-körner)

Bitter - Chicoree, Rucola, (Wild-)kräuter, Blattsalate, Schwarzkümmelsamen, Artischocke

 

3. Nicht alles zu fein schnippeln

 

Das Geschmackserlebnis einer Paprika zum Beispiel ist viel intensiver, wenn ich ein größeres Stück davon esse anstelle untergemengter kleiner Stückchen. Ich überlege mir also beispielsweise auch oft, ob ich die Zwiebel in sehr feine oder eher in grobe Scheiben schneide. Je nachdem, welche Zutat prominent hervorschmecken soll, füge ich diese meist in gröberen Stücken hinzu.

 

4. Zitrone als Allrounder verwenden

 

Zitronensaft und vor allem auch Zitronenschale (bei Bioware) passen so gut wie immer zum Salat und zaubern eine sehr angehme Frische hinein, die übrigens auch allein schon durch das Geruchserlebnis die Stimmung zu heben vermag. Aber Vorsicht: Viel hilft nicht immer viel!

 

5. Kerne, Nüsse und Samen für den "Crunchy-Effekt"

 

Für ein gutes Geschmackserlebnis sorgen zudem oftmals die kernigen Zutaten, die auch zum verstärkten Kauen anregen. Besonders geschmackvoll finde ich die - wenn auch nicht gesündeste - Variante von leicht angerösteten Sonnenblumen- oder Pinienkernen, auch Mandelblättchen eignen sich hervorragend zum Anrösten.

 

6. Hülsenfrüchte und Quinoa als zusätzliche Eiweißquelle und für das Sättigungsgefühl

 

Kichererbsen, weiße/rote/schwarze Bohnen und auch viele Linsensorten lassen sich mit den meisten Salaten sehr gut kombinieren, allerdings sollten diese eher in kleineren Mengen verwendet werden, wenn sie auf dem täglichen Speiseplan stehen. Quinoa mit seinem leicht nussigen Geschmack lässt sich auch prima hinzufügen.

 

Viel Spaß beim Experimentieren!

 

 

Zitronenwasser

 

Morgens auf nüchternen Magen genossen, ist das Zitronenwasser ein Segen für Leber und Darm und das Wohlbefinden allgemein: Es wirkt entgiftend, reinigend, vitalisierend und immunstärkend.

 

Ich verwende hierzu gefiltertes Leitungswasser und kernhaltige Bio-Zitronen.

 

Ein super (einfacher) Start in den Tag!

Papayakerne trocknen -

ein enzymreiches Gewürz mit Pfiff

 

Die Kerne der Papaya enthalten reichlich gesunde Senföle, was ihnen ihren scharfen, kresseartigen Geschmack verleiht. Zudem sind sie reich an dem eiweiß- und fettspaltenden Enzym Papain.

 

Die getrockneten Kerne können einfach gekaut werden (ca. 5 - 6 Kerne zu den Mahlzeiten) oder zum Beispiel in der Pfeffermühle oder im Mörser zerkleinert werden, um Salate und andere Speisen damit zu würzen.

 

Beim Trocknen ist darauf zu achten, sie nicht über 45 °C zu erhitzen.

Kräuter

 

Frische (Wild-) Kräuter liefern alle für den Menschen wichtigen Vitalstoffe: Chlorophyll, Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballast- und Bitterstoffe, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Enzyme - und das alles in einer sehr ausgewogenen Zusammensetzung.

 

Roh verzehrt sind Kräuter ein außerordentlich hochwertiges Lebensmittel, zudem bieten sie überaus köstliche Geschmacksvarianten und besitzen sehr wirksame heilkräftige Eigenschaften... mehr

 

 

Rohe Oliven -

eine wertvolle Fett- und Eiweißquelle

 

Oliven in Rohkostqualität liefern uns neben den gesättigten und ungesättigten Fettsäuren auch wertvolles Eiweiß. 

 

Die in Supermärkten angebotenen Oliven sind in der Regel pasteurisiert (erhitzt), was die Eiweißqualität stark reduziert. Der höhere Preis für rohe Oliven (in Bio- und Feinkostläden erhältlich) zahlt sich sowohl geschmacklich als auch qualitativ hinsichtlich der Nährstoffaufnahme aus.

 

 

Ganz simpel den Rohkostanteil erhöhen

 

TIPP: Wenn Sie heiße Suppen und Gemüsegerichte bevorzugen, behalten Sie einfach bei der Zubereitung einen Teil zurück, den Sie nach dem Kochvorgang feingeschnitten oder geraspelt dem Gericht hinzufügen.

 

Diese Kürbissuppe habe ich mit Kürbis- und Kokosraspeln sowie frischer Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer vor dem Servieren verfeinert. Für das Rezept klicken Sie einfach auf das Bild.

 

Anmerkung: Der große Nutzen von Rohkost liegt im Erhalt der pflanzlichen Eiweiße und Enzyme, deren natürliche Struktur ab ca. 48 Grad zerstört wird. Der gesamte Organismus funktioniert jedoch am besten, wenn er die Nährstoffe in natürlicher Zusammensetzung bekommt. Auch Vitamine und andere Nährstoffe bleiben in der Rohkost besser erhalten (ca. 70 bis 90 Prozent!).

 

 

Kleiner Tipp mit großer Wirkung

 

Was Sie täglich tun können, um Ihre Ernährung auf sehr einfache Weise qualitativ aufzuwerten:

 

Streuen Sie einfach Hanf- und Chia-Samen über Salate, Gemüsegerichte oder Desserts.

 

Hanfsamen enthalten viel hochwertiges Eiweiß und sehr gesunde Fettsäuren, sie sind mild nussig im Geschmack und passen zu vielen Gerichten.

 

Chia-Samen sind wahre Nährstoff-Bomben, sie enthalten neben dem hochwertigen Eiweiß und den guten Fettsäuren auch reichlich Mineralien, Vitamine und wertvolle Antioxidantien.

Sie sind fast ohne Eigengeschmack und auch sehr vielseitig verwendbar.

 

Selbst wenn Sie regelmäßig in der Kantine oder in Restaurants essen gehen - die Chia-Samen lassen sich beispielsweise leicht in Gewürzbehältern in der Tasche mitführen ;) Optimal verwertbar sind sie in eingeweichter Form.